Wie im Beitrag „Den Handlungsimpuls zeichnen“ beschrieben, kann der Handlungsimpuls nicht nur mit Verben, sondern auch durch Zeichnungen und Malereien werden. Dies ermöglicht eine non-verbale Form der Kommunikation über den Handlungsimpuls.
Zeichnungen sind individuelle Darstellungen, die immer auch das Selbst des Zeichnenden enthalten. Das wird sichtbar, wenn man die Zeichnungen einer Person zu ihrem eigenen und zu dem Handlungsimpuls von jemand anderem nebeneinanderstellt. Hier zwei Beispiele:
Bild 1: Christoph zu seinem eigenen Handlungsimpuls ‚beibehaltend Auswählen‘
Bild 2: Christoph zu Nadjas Handlungsimpuls ‚ordnend Zielen‘
Bild 3: Julia zu ihrem eigenen Handlungsimpuls ‚vertiefend Fühlen‘
Bild 4: Julia zu Nadjas Handlungsimpuls ‚ordnend Zielen‘
Ein Teilnehmer reflektiert: „Bei der Kunst-Übung ist mir aufgefallen, dass in den Handlungsimpulszeichnungen immer auch der eigene Handlungsimpuls miteinfließt. Als ich den Handlungsimpuls von Erich gemalt habe, habe ich es auf meine Weise getan: ‚zielend Bekräftigen‘. Ich habe zuerst die Formen gesetzt und erst im Nachhinein die freien Flächen ausgemalt. Erich hat hingegen zuerst das Blatt ausgemalt und dann die Formen in die Farbflächen gezeichnet. Sein Handlungsimpuls ‚ruhend Verfeinern‘, zeigte sich in der Art des Zeichnens und in der Zeichnung selbst.“
Man kann sich nicht nur zeichnerisch/malerisch, sondern auch musikalisch mit dem Handlungsimpuls einer Person verbinden. Mehr dazu gibt’s im nächsten Fenster.