Inclutrain ist eine Verschmelzung der Begriffe Inklusion und Training. Es bedeutet inklusives Training. In dem Inclutrain-Projekt geht es um personzentrierte berufliche Bildung für Menschen mit Unterstützungsbedarf. Der Ausbildungsprozess ist so angelegt, dass er dem Gedanken der Inklusion gerecht wird. Die methodischen Grundlagen wurden im Projekt entwickelt. Das Einzigartige ist, dass der Ausgangspunkt der Methode das sich Hineinleben, sich Hineinversetzen in den anderen Menschen ist.
Die Inclutrain Methoden laden dazu ein, neue Perspektiven auf das zwischenmenschliche Miteinander einzunehmen. Sie sind Inspiration und Anregung, um Qualitäten in Menschen zu erkennen und fördern zu lernen. Dies ist insbesondere in pädagogischen Berufen von Bedeutung, jedoch bei weitem nicht auf diesen Anwendungsbereich beschränkt. Denn, sich in seine Mitmenschen einleben zu können, um deren persönliche Qualitäten wahrzunehmen, ist eine Fähigkeit, die in vielen Lebenslagen hilfreich ist. Auch seine eigenen Handlungsweisen und Qualitäten kennen und einsetzen zu lernen ist in vielerlei Hinsicht bereichernd.
Über das Projekt
Als Erfahrungsgrundlage wurden in dem Projekt Trainings auf Höfen der sozialen Landwirtschaft der Projektpartner durchgeführt. Die Trainings fanden jeweils über drei Tage statt und wurden international und inklusiv gestaltet. Etwa die Hälfte der Teilnehmer:innen waren Menschen mit Unterstützungsbedarf, die andere Hälfte Sozialbetreuer:innen. Die Teilnehmer:innen reisten aus Österreich, Deutschland, Italien, Norwegen und aus den Niederlanden an. Was in den Trainings gelernt wurde, fand daraufhin in den Einrichtungen Anwendung.