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Projektergebnisse

Auf dieser Seite stellen wir Ihnen unserer Ergebnisse des Inclutrain Projektes vor.

Laufzeit des Projekts: Dezember 2017 – Mai 2020

Wir laden Sie ein, die Vision der vollständigen Teilhabe aller Menschen und auch die Grundhaltung dies unterstützen zu wollen, als gegeben anzunehmen und gemeinsam mit uns die praktische Umsetzung zu erproben.

Um dies zu ermöglichen konnten wir im Rahmen des Projekts ein Konzept entwickeln und erproben, welches methodische Techniken an die Hand gibt, diesen Prozess mit Freude zu beginnen.

Die Schriftlichen Ausarbeitungen des Inclutrain Konzepts stehen hier in 4 "Intellectual Outputs" zum Download bereit:

Intellectual Output 1

Didaktische Methodik​

Personenzentrierte berufliche Bildung. Vison, Grundhaltung und Technik.
Download als PDF

Intellectual Output 2

Lehr- und Lernmaterialien

Lernen aus der Beziehung heraus.
Download als PDF

Intellectual Output 3

folgt in Kürze

folgt in Kürze. Download als PDF

Intellectual Output 4

Das WIE entscheidet

Personzentrierte und inklusive Bildung für Menschen mit Unterstützungsbedarf - Ein Handbuch für ausbildende Fachkräfte.
Download als PDF

Ein Perspektivwechsel ist nötig!

Erfahrungsberichte aus der Prozessarbeit

Vom WAS zum WIE - Anschließen am Handlungsimpuls der Person

Das Ausarbeiten und Erlebbarmachen der  Methodik gestaltet sich als ein anspruchsvoller Prozess, den die Projektpartner*innen selbst durchleben. Von gewohnten Strukturen abzulassen und bewusst Freiraum für Entwicklung zu eröffnen entpuppt sich als eine herausfordernde, ungewohnte Vorgehensweise mit überraschenden Ergebnissen.

Die zentrale Frage ist, WIE agiere ich? WIE komme ich am liebsten zu einem Resultat? Welcher Handlungsimpuls leitet mich? Und wie kann dem Raum gegeben werden?

Ein Hinschauen, auf das, was sich entwickeln möchte. Und die Frage, wie ich es verknüpfen kann, mit dem, was das (gegebene, aber veränderbare) Umfeld bietet.

Gelingt dies, werden Fähigkeiten sichtbar. (Aus-)bildung findet statt.

„Es ist ein Prozess, den wir erleben dürfen. Inklusion wirkt von der Ferne extrem kompliziert. Es ist aber etwas Natürliches, das von selbst geschieht, wenn man es zulässt. Es muss dann nicht erzwungen oder erarbeitet werden.“
Hartwig Ehlers, TA Urtica, 12.03.2019

Portfolios

Portfolio Bernd

Dieses Portfolio ist das Ergebnis eines spontanen Versuchs, die Qualitäten einer Person auf objektive Weise in den Mittelpunkt eines Berichts zu stellen. - Wie wirkt es?

Portfolio eines Werkstattmitarbeiters

Dieses Portfolio ist das Ergebnis eines spontanen Versuchs, die Qualitäten einer Person auf objektive Weise in den Mittelpunkt eines Berichts zu stellen. - Wie wirkt es?

Zur Arbeit mit Portfolios

Dieses Protokoll, ist das Ergebnis eines Workshops, der auf dem INCLUTRAIN Multiplier Event im Oktober in Berlin stattgefunden hat. Es diskutiert die persönlichen Erfahrungen und Aspekte, die bei der Arbeit mit einem Portfolio hilfreich sind und Möglichkeiten eröffnen.

„Ich bin wie verzaubert- man merkt, dass man so Sachen spüren kann. Dieses in die Schuhe schlüpfen. Ich hab erst gar nicht geglaubt, dass ich das kann“
Lisa, MA Loidholdhof, Mai 2019
„Es hat sich angenehm angefühlt“ „Als ich das hier geschrieben habe, ist es mir aus der Hand gelaufen. Ich hab nicht einmal nachgedacht, das ist mir noch nie (beim Bericht schreiben) passiert“
Peter Biermann,  Mai 2019
„Annehmen, was das ist und nicht verkrampft zu fragen: wie geht das denn? Was soll ich da? Die Freude in den anderen zu schlüpfen und das einfach zu spüren.“
Elisabeth, MA Loidholdhof, Mai 2019

Berichte

Weitere inspirierende Ergebnisse und Handreichungen, die im Projekt entstanden sind, möchten wir gerne mit Ihnen teilen:

Im Verlauf der Projektarbeit dürfen wir auf den Hofgemeinschaften immer wieder erleben, wie selbstbewusste Menschen ihre Arbeitsbereiche vorstellen. Dabei kommt kein Zweifel and der Professionalität auf. Es wird eigenverantwortlich und mit Freude gearbeitet und unterstützt wird nur dort, wo es nötig ist.

Ziel ist es nun, das, was dort gelingt auch nach außen zu tragen.

Handreichung für Ausbilder*innen- Wichtige Elemente

Während eines Workshops am Multiplier Event in Berlin wurden Elemente zusammengetragen, welche in einem Handbuch für Ausbilder*innen nicht fehlen dürfen. Die Ausarbeitung der Projektergebnisse orientiert sich daran.

Handreichung für Ausbilder*innen- Wichtige Elemente

Während eines Workshops am Multiplier Event in Berlin wurden Elemente zusammengetragen, welche in einem Handbuch für Ausbilder*innen nicht fehlen dürfen. Die Ausarbeitung der Projektergebnisse orientiert sich daran.

Es herrschte Unruhe und einige Mitarbeiter waren in Eile. Da haben wir geschaut, was ist in der Küche noch zu tun ist. Wir haben dann mit den Helferinnen Kartoffeln geschält und es war toll. Es entstand ein Gemeinschaftsgefühl und alle notwendigen Themen wurden besprochen.

Bis Projektende werden weitere Ergebnisse veröffentlicht werden.

Darunter finden sich dann:

  • Weitere inspirierende Beispiele
  • Techniken und praktische Handreichungen, wie man sich die Methodik zu eigen machen kann
  • Beschreibungen wie Lehr- und Lernmitteln aus der unmittelbaren Beziehung heraus gestaltet werden können
  • Möglichkeiten um Lernräume zu entdecken und zu gestalten
  • Zusammengetragen in einem Handbuch für Ausbilder*innen und Lernbegleiter*innen

Ziele und Wirkung des Projekts

Ziel des INCLUTRAIN Projekts ist der Aufbau eines Berufsausbildungsrahmenkonzepts, das den individuellen Fähig- und Fertigkeiten von Menschen mit behinderungsbedingtem Unterstützungsbedarf entspricht.

Es ist Ausgangpunkt für einen Paradigmenwechsel im Bereich der beruflichen Bildung.

 

Anhand von Beispielen wird gezeigt, wie über das Anknüpfen an individuelle Handlungsimpulse der Auszubildenden eine persönliche Berufsbiografie entstehen kann.

In gemeinsamer Arbeit entwickeln Auszubildende und Ausbilder*innen Ausbildungsinhalte und Lernziele gemeinsam. Anders als bei vorgegebenen Ausbildungsplänen, können so ganz neue Berufsbilder entstehen.

Das Ausbildungsrahmenkonzept umfasst die Entwicklung von Lehrmethoden, Lern- und Lehrmitteln, Lernräumen und einem Anwender Handbuch für Ausbilder*innen. Das Modellkonzept wird im  landwirtschaftlichen Kontext praktisch erprobt.